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Neue Bodenstation für ein Satellitensystem 28. September 2006 „Jason 2“ soll Daten zur Meeresoberfläche erheben. „Er wird uns helfen, sowohl kurzfristige Vorhersagen etwa zu Hurrikan-Katastrophen oder langfristige zum Klimawandel deutlich zu verbessern“, sagte Eumetsat Projektmanager François Parisot am Donnerstag in Usingen. Hilfe zur Hurrikan-Früherkennung Die auf bis zu fünf Jahre angelegte Mission wird Daten liefern zur mittleren Meereshöhe, zum Seegang und über Windgeschwindigkeiten an der Meeresoberfläche. „Wir messen die Erhöhung des Meeresspiegels, die derzeit bei zwei Millimetern im Jahr liegt, und liefern damit wesentliche Parameter zum Klimawandel“, sagte Mikael Rattenborg, Missionsdirektor bei Eumetsat. Nach Parisots Worten wird der 500 Kilogramm schwere und 3,50 Meter hohe Satellit vor allem in Küstennähe genauere Daten an die Bodenstationen senden als sein Vorgänger „Jason 1“, der seit Dezember 2001 im Orbit kreist. Das helfe bei der Früherkennung von Hurrikans, diene aber auch als wichtige Vorhersage für die Landwirtschaft, die Fischerei, die Off-Shore Industrie oder den Tourismus. Gemeinschaftsprogramm mit Amerikanern „Jason 2“ wird die Erde in 120 Minuten in einer Höhe von 1335 Kilometern umkreisen. „Alle zehn Tage scannt er die Erde einmal komplett“, sagte Parisot. Zudem wird er alle zwei Stunden über eine der drei Bodenstationen im hessischen Usingen, in Fairbanks in Alaska oder in Wallops im amerikanischen Bundesstaat Virginia fliegen. Die Mission ist ein Gemeinschaftsprogramm von Eumetsat, der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa, der amerikanischen Wetterbehörde NOAA und dem französischen Raumfahrtforschungszentrum CNES. Von Usingen aus werden die Daten nach ihrer Bearbeitung bei Eumetsat in Darmstadt an die europäischen Wetterdienste weitergeleitet.
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